Garagenmodelle für Häuslebauer müssen vielen Anforderungen gerecht werden

Bei der Wahl der geeigneten Garage muss man einiges beachten. Neben den persönlichen Anforderungen und der Auswahl passender Garagenmodelle müssen auch die verschiedenen Kriterien des Baurechts eingehalten werden, darüber hinaus gibt es auch eine spezielle Garagenverordnung die den Bau und Betrieb von Garagen sowie auch Stellplätzen regelt. So gibt es hier zum Beispiel Vorschriften zur Mindestbreite und dem Mindestkurvenradius der Zu- und Abfahrt, zur maximalen Steigung und der Mindestbreite von Rampen, der Mindestbreite und auch -länge von Stellplätzen und Fahrgassen sowie auch zur Mindesthöhe. Verschiedene Bestimmungen zum Brandschutz müssen natürlich ebenfalls eingehalten werden. Viele dieser in der Garagenverordnung enthaltenen Vorschriften betreffen allerdings eher die öffentlichen Garagen, und das auch nur in bestimmten Bundesländern.

Als privater Häuslebauer dürfte man es überwiegend mit einer Kleingarage zu tun haben, als Kleingarage gelten alle Garagen, die eine Nutzfläche bis 100 m² haben. Wenn man den Bau einer Garage plant, müssen verschiedene Dinge berücksichtigt werden, vor der Garage muss sich so zum Beispiel genügend Platz zum Ein- und Aussteigen sowie gegebenenfalls auch für die Wagenwäsche befinden. Dann sollte man auch darüber nachdenken, ob die Garage auch noch für andere Zwecke genutzt werden soll, in Frage kommt hier zum Beispiel die Lagerung von Dingen, oder auch mögliche Reparaturarbeiten. Dann müsste man zum Beispiel auch dafür sorgen, dass sich in der Garage eine Steckdose befindet. Darüber hinaus ist die Belüftung der Garage ebenfalls ein wichtiger Aspekt, damit das Klima in der Garage ausgeglichen ist. Fenster an der Rück- oder auch Seitenwand sowie Lüftungsschlitze im Garagentor sorgen hier zum Beispiel für eine gute Diagonallüftung.